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Mittwoch, 18. Februar 2015

Volles Haus bei der CDU Schildesche

70 Gäste bei Grünkohlessen mit Elmar Brok

Traditionelles Grünkohlessen mit dem Europaabgeordneten Elmar Brok, der einen Bericht über die derzeitigen Aktivitäten in der Ukrainekrise gab. „Es gibt noch viel zu tun, bis es dort einen verlässlichen Frieden geben kann und der einzig sinnvolle Weg ist eine diplomatische Lösung.“

 Der Schildescher CDU-Ortsverbandsvorsitzende Stefan Röwekamp  begrüßte die über 70 angemeldeten Gäste zum traditionellen Grünkohlessen mit Elmar Brok in dem Restaurant „Alt Schildesche“. „Der Grünkohl ist wie jedes Jahr lecker und wir bekommen detaillierte Informationen aus Brüssel, Berlin und zur Ukraine-Krise“ so Röwekamp.

 Elmar Brok, Mitglied des Europäischen Parlaments und dortiger Vorsitzender des Außenpolitischen Ausschusses informierte über die aktuelle Situation in der Ukraine und lobte die Handlungsweise von Angela Merkel. In knapp 17 Stunden, denen ein Reisemarathon der Bundeskanzlerin zwischen Kiew – Moskau – Washington - Brüssel – Minsk vorausging, wurde in dem Abkommen Minsk II eine Aussetzung kriegerischer Handlungen vereinbart, um weitere Eskalationen auch durch Waffenlieferungen der USA an die Ukraine zu verhindern. „Es sei schon bewundernswert mit welchem Engagement und Durchsetzungsvermögen sie eine Einigung hat vorantreiben können“, so Brok und er hoffe, dass ab Sonntag wirklich die Waffen ruhen. Allerdings gebe es noch viele Hindernisse zu überwinden, zumal die Menschen in der Ukraine und vor allem in Russland es nicht gelernt hätten, sich demokratisch zu verhalten. Vieles, was für uns nunmehr seit Generationen selbstverständlich sei, zum Beispiel Macht zu dezentralisieren, um damit soziale Marktwirtschaft sowie Rechtsstaatlichkeit – Trennung von Gesetzgebung und Gerichtsbarkeit - zu erlangen, habe in diesen Ländern noch einen weiten Weg zu bewältigen. Es bedarf viel Aufklärung in der Bevölkerung, was umso schwieriger ist, wenn Medien zensiert oder unterdrückt werden und freier Journalismus kaum vorstellbar ist. Ferner bedarf es viel Zeit, um ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis aufzubauen, dies ist aber mit dem Aggressor Russland im Nacken, der Soldaten und Waffen an die Separatisten liefert, schwer durchführbar. „Wir sind uns alle in der europäischen Union einig“, so Brok, „dass es darum geht, den Frieden in Europa zu sichern, eine Ausdehnung des Krieges zu verhindern und das Völkerrecht zu stärken. Dies gelingt nur durch gemeinsames einiges Handeln der westlichen Staaten.“ Zum Ende seines Vortrages ging er noch auf diverse Fragen der Zuhörer ein.


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